800 Jahre Kirch- und Klosterseelte

Vom 23. bis 25. September 2011 feierte die Gemeinde Kirch- und Klosterseelte mit einem großen Festwochenende ihren 800. Geburtstag.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zur Geschichte des Dorfes und im Anschluss an das Jubiläumswochende viele Bildimpressionen vom Fest.

300 Seiten geballte Geschichte

Angelika und Reinhard Rambusch stellten Kirchseelter Dorfchronik vor

 

Groß war das Interesse an der neuen Kirch- und Klosterseelter Dorfchronik. Gut 100 Zuhörer waren der Einladung von Angelika und Reinhard Rambusch ins Dorfgemeinschaftshaus gefolgt. Dort stellte das Ehepaar die von ihm verfasste Chronik vor. 300 Seiten stark, mit vielen historischen Bildaufnahmen, Grafiken und Zeichnungen, ist das Buch im DIN-A4 Format rechtzeitig zum 800-Jährigen Jubiläum Kirchseeltes fertig geworden.

 

Bürgermeister Walter Raem erhielt die offiziell erste Ausgabe der Chronik übereicht. „Einfach nur Danke zu sagen wäre zu wenig“, sagte Raem mit Blick auf die dreijährige Arbeit des Ehepaars. Um sich vom Stress der historischen Detektivarbeit zu erholen, spendierte die Gemeinde Kirchseelte Angelika und Reinhard Rambusch ein Wochenende im „Haus am Meer“ in Bad Zwischenahn.

 

Das Ehepaar las aus einigen Kapiteln der unterschiedlichen Zeitepochen Kirch- und Klosterseelter Geschichte vor. Dabei gab es auch einige Anekdoten, deren Ausgang Reinhard Rambusch aber nicht verriet. „Das können Sie im Buch nachlesen“, warb er schelmisch für den Kauf einer Chronik.

 

Erhältlich ist der Geschichtswälzer ab Montag, 12. September zum Preis von 20 Euro im Gemeindebüro und im Dreimädelhaus in Kirchseelte, im „Klösterli“ in Heiligenrode und bei Schreibwaren Beuke in Harpstedt. Und natürlich ist die Chronik auch am Jubiläumswochenende vom 23. bis is 25. September zu erwerben.

 

Helga Rüthing begleitete die Lesung musikalisch auf ihrer Gitarre und mit Gesang.

 

Schon eine Stunde vor Beginn der Lesung waren die Bürgerinnen und Bürger ins Dorfgemeinschaftshaus geströmt. Sie wollte die umfangreiche Bilderausstellung sehen, die Angelika und Reinhard Rambusch als „Nebenprodukt“ zu den Arbeiten an der Chronik erstellt hatten.

 

„Ich habe rund 1600 Bilddaten auf meinem Laptop, die ich zum Großteil von alten Aufnahmen eingescannt habe“, verriet Reinhard Rambusch. Unter den Betrachtern auch der Wildeshauser Wolfgang Brand, der aus seinem eigenen umfangreichen Archiv Aufnahmen für die Ausstellung beisteuerte.

 

Zu sehen sind die gut 150 Aufnahmen noch bis zum 25. September, dem Sonntag des Jubiläumswochenendes im Dorfgemeinschaftshaus. Geöffnet ist die Ausstellung Mittwoch von 9 bis 12 Uhr und donnerstags von 17 bis 19 Uhr.

 

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